Liebe Schüler*innen, Eltern und Beschäftigte der SaM,

seit dem 25. Mai befinden wir uns in Phase 3 der Wiedereröffnung der Schulen im Rahmen der Coronapandemie. Das bedeutet, dass es Präsenz­veranstaltungen in den Jahrgängen 8, 9, E, Q1 und weiterhin im Jahrgang 6 geben soll, neben Beratungsangeboten für Q2. Nachdem wir in den vergangenen Wochen den Fokus auf die Abschlussprüfungen und die Prüfungsvorbereitung gelegt haben, geht es nun in den Phasen 3 und 4 darum, allen Schülerinnen und Schülern Schritt für Schritt wieder tageweise Präsenz an unserer Schule zu ermöglichen. Die Landesverordnung und Allgemeinverfügungen zum Coronaschutz werden ab dem 18. Mai in neuer Fassung gelten. 

Die nächste Phase der Wiedereröffnung für die Jahrgänge 5 und 7 soll vor dem Hintergrund der Entwicklung des Infektionsgeschehens ab 1. Juni schon früher als bisher geplant beginnen.

 

Aus dem Ministerium heißt es dazu:

„Die Öffnung der Präsenzphasen für alle Jahrgangsstufen kann jedoch nicht mit der Wiederaufnahme des regulären Unterrichtsbetriebs gleichgesetzt werden. Durch die weiterhin geltenden Abstandsregelungen von mindestens 1,5m müssen die Schülerbeförderung wie auch der Unterricht weiterhin in Gruppen stattfinden. Außerdem gehören einige Lehrkräfte zu den vulnerablen Gruppen, so dass nicht alle an der Gestaltung der Präsenzveranstaltungen mitwirken können. Ein geregelter Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler an fünf Tagen in der Woche ist aufgrund der weiterhin geltenden Abstands- und Hygieneregeln in diesem Schuljahr nicht mehr absehbar. Das heißt vor allem, es wird weiterhin kein regulärer Unterricht in der Form stattfinden, wie wir es bis Mitte März gewohnt waren. Auch weiterhin gilt, dass in der Regel nur kleinere Lerngruppen an Präsenzveranstaltungen teilnehmen können und Schülerinnen und Schüler nur an einzelnen Tagen in die Schulen kommen.“ Das Lernen findet daher bis zu den Sommerferien in einem Wechsel aus Präsenzveranstaltungen und Lernen im häuslichen Umfeld statt.

Die Räume und die Pläne für die einzelnen Lerngruppen werden erarbeitet und schnellstmöglich unter Einbezug der Klassenelternschaften mitgeteilt. Weiterhin „fahren wir auf Sicht“, weiterhin geht Sicherheit vor – das erfordert gründliches Arbeiten. Ich danke für vielfältige Unterstützung im Kollegium, in der Elternschaft und durch den Schulträger.

Für das weitere Vorgehen beim Abitur und den mündlichen ESA/MSA-Prüfungen liegen nun auch die Regelungen vor. An den Tagen der mündlichen Prüfungen soll keine Präsenzbeschulung erfolgen. Derzeit fest geplant sind dafür der 10. und 11. Juni; gegebenenfalls kommt der 12.06.2020 aufgrund der Umstände dazu. Wir versuchen, wie geplant mit maximal drei Tagen auszukommen.

Ich möchte schließlich darauf hinweisen, dass auch weiterhin eine Notbetreuung angeboten wird.

Regelungen zu abgesagten und geplanten Klassenfahrten sollen demnächst bekannt gegeben werden.

Matthias Ramm, 2020-05-17

 

Bitte beachten! (Bitte jeweils den blau erscheinenden Link anklicken)

Es gelten folgende Hygienevorschriften und Handlungsempfehlungen.

Terminplan für die ESA- und MSA-Prüfungen

Fernunterricht

Unter nachfolgendem Link erreicht ihr den Schulserver, auf dem ihr eure Aufgaben zur Bearbeitung in Heimarbeit findet (Falls der Rechner anzeigen sollte, dies sei keine sichere Seite, die Seite erweitern und akzeptieren.)https://daten.sam-buesum.de

Wir haben euch dazu eine Anleitung in fünf Schritten erstellt. Diese findet ihr hier.

Wichtig für die Nutzer mobiler Apple Endgeräte: Wenn ihr bei Schritt 3 unserer Anleitung angekommen seid, müsst ihr „Desktopversion“ anklicken, bevor ihr „File Station“ anklickt.

Notbetreuung: Alle relevanten Informationen zur Notbetreuung sind hier nachzulesen.

Wattwoche der dritten Klassen vom 10.7.2017 bis zum 14.7.2017

Vom 10.7.2017 bis zum 14.7.2017 fand die diesjährige Wattwoche der Grundschule statt. Die beiden dritten Klassen begannen die Woche mit einem Ausflug zum ITAW, einer Außenstelle der tiermedizinischen Hochschule Hannover. Wir durften einen Vormittag lang den Forschern über die Schulter schauen und erleben, wie vielfältig und interessant deren Arbeit ist. Um uns einen Einblick zu geben, bereiteten die Mitarbeiter sieben Stationen vor, die die Kinder in Kleingruppen durchlaufen durften. Eine Station beschäftigte sich mit dem Thema Robben. Am PC wurde anhand einer Präsentation der Unterschied zwischen Seehund und Kegelrobbe erklärt. Außerdem lernten die Kinder noch viele weitere Robbenarten kennen. Die Station, bei der es um das Thema Wale ging, veranschaulichte, wie ein Bartenwal Nahrung aufnimmt und warum die Wale im kalten Wasser nicht frieren. Die Fettschicht der Wale wurde durch einen Butterhandschuh simuliert und die Kinder konnten mit ihren Händen im eiskalten Wasser selbst den Unterschied spüren. Die Akustikstation zeigte uns, dass Schweinswale beim Fischfang auf ihr Gehör angewiesen sind und welche Frequenzen sie besonders gut wahrnehmen können. Durch laute Geräusche im Meer wird der Schweinswal nachweislich gestört und ist zeitweise orientierungslos. Eine Präsentation über Meeresmüll verdeutlichte die Gefahren und Folgen der Umweltverschmutzung für die Tiere. Sogar ein Plastikautoteil, das in einem Wal gefunden wurde, konnten die Kinder anfassen. Sie waren beeindruckt und zugleich schockiert. Diese Station hinterlässt bestimmt einen bleibenden Eindruck und öffnet ihnen die Augen, wie wichtig Umweltschutz ist. Zwei weitere Mitarbeiter erzählten etwas über die verschiedenen Muster auf den Schwanzflossen der Wale. Je nach Aussehen bekamen diese ihren passenden Namen. Die Kinder schauten von einem Turm durch ein Fernglas Bilder der Flossen an. Aufgabe war es, die doppelte Flosse zu finden. Ein Raum war mit Mikroskopen ausgestattet und die Kinder durften Plankton anschauen. Ebenfalls gab es noch eine Station, die zeigte, wie Tiere durch das Anbringen von Sendern beobachtet und erforscht werden können. Ein Beispiel war der Seehund. Die Mitarbeiter erklärten uns, wie die Geräte funktionieren und die Kinder suchten sogar selber ein verstecktes Halsband mit Sender, das allerdings zum Beobachten von Füchsen benutzt wird. Für Robben gibt es Geräte, die automatisch Informationen an ein Handy versenden. Auch die Station im Labor zur Altersbestimmung der Meerestiere faszinierte die Kinder. Die Zeit verging viel zu schnell und die beiden dritten Klassen verbrachten einen interessanten, handlungsorientierten und abwechslungsreichen Vormittag.
Am Dienstag folgte der nächste Höhepunkt der Wattwoche: der Ausflug zur Seehundstation. Dank der Mithilfe der Eltern konnten wir mit Fahrgemeinschaften nach Friedrichskoog fahren. Dort angekommen, durften die Kinder die Seehundstation zunächst alleine erkunden. Dann schauten wir uns die Fütterung der Seehunde an. Uns wurde erzählt, dass diese auch jeden Tag zur medizinischen Kontrolle genutzt wird. Die Seehunde sind zum Beispiel darauf trainiert, bestimmte Symbole zu erkennen und somit ihren Platz zu finden, sich auf den Rücken zu legen, oder sich ins kleine Becken schicken zu lassen. Dies erleichtert den Gesundheitscheck und im Krankheitsfall die Gabe von Medikamenten oder das Separieren von einzelnen Tieren. Nun durften die Schüler noch in Kleingruppen mit einem von Frau Ruhtz und Frau Matzen vorbereiteten Rallyebogen gezielt die Station erkunden. Die Kinder waren motiviert und interessiert und haben sich das spendierte Eis zum Abschluss wirklich verdient.
Die nächsten drei Tage wurde in der Schule das Thema Seehund weiter bearbeitet. So erzählte am Mittwoch zum Beispiel die Seehundjägerin Frau Dr. Hasselmeier von ihrer Arbeit. Zunächst erklärte sie die Aufgaben des zunächst negativ besetzten Begriffes des Seehundjägers und vertiefte das zuvor gesammelte Vorwissen der Klassen über Seehunde, andere Robben und Meeressäuger. Sie brachte Felle, Zähne und Fotos als Anschauungsmaterial mit. Die Kinder lauschten interessiert ihren Informationen und beteiligten sich eifrig mit ihrem Vorwissen am Unterrichtsgespräch. Außerdem bearbeiteten wir an diesem Tag noch ein Quiz der Hamsterkiste am PC. Der vierte Tag der Wattwoche bestand aus einer Kleingruppenarbeit zu verschiedenen Unterthemen zum Seehund. Jede Kleingruppe gestaltete ein Plakat zu ihrem Thema und stellte es am nächsten Tag den zweiten Klassen vor. Diese abwechslungsreiche und informative Woche werden die Kinder bestimmt in guter Erinnerung behalten. Ein großes Dankeschön geht an Frau Siebert und ihr Team vom ITAW und an Frau Dr. Hasselmeier, die mit viel Engagement dazu beigetragen haben.

 

Text und Bild: Andrea Ruhtz

Schule trifft Wissenschaft

ITAW

Das Institut für Terrestrische- und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) hat seinen Sitz in Büsum und wird von Frau Prof. Prof. h.c. Dr. Ursula Siebert geleitet. Zahlreiche Masterstudenten, Promotionsabsolventen und Wissenschaftler arbeiten hier an aktuellen Themen wie den Walstrandungen. Zusammen mit Dr. Klaus Vanselow vom Forschungs- und Technologiezentrum Büsum (FTZ) der Christian-Albrecht-Universität Kiel wird versucht die Ursachen hierfür zu erforschen. Seit ca. 10 Jahren arbeitet SaM mit den beiden Instituten zusammen.

Die Zusammenarbeit zwischen ITAW hat sich intensiviert, so dass nicht nur Oberstufenschüler, sondern auch die Mittelstufe, Unterstufe und die Grundschule regelmäßig Kontakt haben und dies auch im Schulprogramm verankert ist. Im Rahmen der Nationalparkarbeit besuchen die Drittklässler bereits das ITAW und erhalten erste Einblicke in die Lebensweise von Robben, deren Anatomie, mögliche Erkrankungen, Methoden der Altersbestimmung und die Bestückung der Robben mit Datenloggern, als wissenschaftliche Methode, um räumliche Verhaltensmuster für diese Tiere erstellen zu können. Gerade die Oberstufenschüler sollen so Einblicke in das naturwissenschaftliche Arbeiten bekommen, um sich später leichter für ein Hochschulstudium entscheiden zu können. Am ITAW lernen die Schüler physiologische und anatomische Untersuchungsmethoden von Robben und Walen kennen. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Bewertung der Verschmutzung der Meere durch Lärm (Schiffe, Sprengungen, Bohrinseln) und deren Auswirkungen auf marine Säuger (Bioakustik) und Müll.

Ziel ist es, dass das naturwissenschaftliche Repertoire der Schüler durch dieses Kennenlernen von wissenschaftlichen Methoden, das Diskutieren mit Experten über aktuelle Themen in Form von Vorträgen und Präsentationen erweitert wird und dass der Weg in das spätere außerschulische Leben, sei es an der Universität oder im praktischen Beruf, unterstützt wird - oder auch die Erkenntnis, dass dieses Berufsfeld nichts für sie ist.

Frau Dr. Poremba und Frau Vanselow

Projekt Ökosystem Wattenmeer

(Text und Fotos: Frau Heinrich)

Am Freitag, den 15.07.2016, fuhren die Klassen 7a und Q1a, die sich beide im Biologieunterricht mit dem Ökosystem Watt auseinandergesetzt haben, ins Multimar Wattforum Tönning, um dort im Labor Versuche mit heimischen Meeresbewohnern durchzuführen.

So konnte beobachtet werden, welchen Salzgehalt des Wassers der Seestern bevorzugt und wie schnell es eigentlich Miesmuscheln schaffen, das trübe Nordseewasser zu filtern. Vor bzw. nach dem Labor stand noch eine Führung durch die Ausstellung an, bei der die Schülerinnen und Schüler viel Interessantes über die Pflanzen und Tiere in der Nordsee erfuhren.

Zum Abschluss des Unterrichts ging es dann einige Tage später mit Forken und Bestimmungsbüchern ins Büsumer Watt. Die Schülerinnen und Schüler sahen nicht nur Watt- und Seeringelwürmer, sondern auch Sandklaffmuscheln mit ausgestülptem Sipho, kleine Strandkrabben und Nordseegarnelen. 

öko4

 

Nächste Termine

  • 05 Jun
    Schulrallye für die zukünftigen Erstklässler und ihre Paten Ganzer Tag
  • 08 Jun
    Betriebspraktikum der Klasse 9c des Gymnasiums 02:00 bis 02:00
  • 11 Jun
    Mündliche Zusatzprüfungen ESA / MSA 2020 Ganzer Tag
  • 05 Jun - 12 Jun
  • 16 Jun - 18 Jun