Punktlandung im Beruf

Wichtiger Baustein im Rahmen der Berufsorientierung

Zum zweiten Mal fand das Projekt „Punktlandung im Beruf“ in der achten Jahrgangsstufe statt. Wie schon bei der ersten Durchführung wurde es ermöglicht durch starke Partner der Schule am Meer (SaM). Veranstaltungsort war das Hotel & SPA „Küstenperle“, das seit diesem Jahr offiziell Kooperationspartner der SaM ist und die Räumlichkeiten sowie einige Mitarbeiter und Auszubildende als Referenten stellte. Zusätzlich waren externe Referenten im Einsatz. Förderer waren abermals die Wirtschaftsinitiative Pro Schule Büsum e.V. und die Bildungskette Amt Büsum-Wesselburen. Zusätzlich konnte der Förderverein der SaM als Sponsor gewonnen werden. Für die Übernahme der Kosten in Höhe von rund 6.500 € ist die Schule sehr dankbar. Ziele des Projekts sind nicht nur die für einen Standort wie Büsum wichtigen Einblicke in den Bereich Hotellerie und Gastronomie sondern auch wertvolle Tipps in Vorbereitung auf die Praktika und die Lehrstellensuche.

Drei Tage fand das Programm in der „Küstenperle“ statt, so dass für jede der drei Klassen ein Tag vorbehalten war. Die Schüler erfuhren unter anderem, wie man sich korrekt kleidet, ein Gespräch führt und verhält beim Vorstellungsgespräch. Das theoretisch Erlernte wurde durch praktische Übungen ergänzt. Darüber hinaus lernten die Jugendlichen die unterschiedlichen Berufsbilder in einem Hotel kennen. Das ist hilfreich, um herauszufinden, ob der Traumberuf einem liegt, oder ob eventuell ein Beruf passen könnte, den man bislang nicht in Betracht gezogen hat. „Das Projekt ist ein wichtiger Baustein des WiPo-Unterrichts sowie der Berufsorientierung“, sagte Schulleiter Dr. Ulrich Bleckwehl, der sich vor Ort ein Bild machte. „Die Inhalte bereiten perfekt auf die nachfolgenden Praktika und den anschließenden Eintritt in das Berufsleben vor“, so Dr. Bleckwehl weiter. Auch Petra Giese von der Bildungskette ist vom Nutzen überzeugt und hofft auf Verstetigung des Projekts in den kommenden Jahren, trotz dem die Bildungskette als Förderer entfällt. „Es ist super, dass die Schülerinnen und Schüler den Hotel- und Gastronomiebereich aus einer anderen Perspektive kennenlernen“, meint sie. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Irina Kan-Junge war sie als Projektleitung der Bildungskette des Amtes Büsum-Wesselburen an allen drei Tagen dabei. Die Grundidee zum Projekt stammt von Susanne Kraus-Bleckwehl, Bildungsmanagerin im Schulverband Wesselburen. Als Brücke zwischen Schule und Wirtschaft soll es ihrer Meinung nach den Berufseinstieg erleichtern und gleichermaßen das Selbstbewusstsein der Schüler stärken. Gutes Benehmen ist im Berufsleben ausgesprochen wichtig, nicht nur für das Vorstellungsgespräch. Gerade im Dienstleistungsbereich, der im Amt besonders stark ausgeprägt ist (Tourismus, Gastronomie, Hotellerie und Handwerk), werden Fachkräfte benötigt, die über sehr gute Umgangsformen verfügen. Damit leistet das Projekt auch einen Beitrag zur Fachkräftesicherung und Wirtschaftsförderung. Beide Seiten - Schule und Wirtschaft – profitieren“, erläutert Kraus-Bleckwehl. Sie wusste zu berichten, dass die Wesselburener Schüler im letzten Jahr an einem vergleichbaren Programm im Gasthof Leesch teilgenommen haben. Diese Projektidee wurde von der Bildungskette weiter entwickelt, in die aktuelle Struktur gebracht und mit Erfolg umgesetzt.

Text: Claudia Brandt, Susanne Kraus-Bleckwehl

Bilder: Claudia Brandt

Von Menschen und anderen Mäusen

Theaterstück über die Gefahren sozialer Netzwerke

Das bewährte Schauspielerinnen-Duo Anna Koslowski und Kristin Baumgartl war Ende März 2019 zu Gast bei den sechsten Klassen der Schule am Meer (SaM). In ihrem Theaterstück stellten sie den Umgang mit den digitalen Medien von vier verschiedenen Jugendlichen dar. Dabei ging es unter anderem um Spielsucht, Cyber-Mobbing und die Gefahren, die von einem unvorsichtigen Umgang mit persönlichen Informationen und Bildern ausgehen. Trotz ernster Thematik verstanden die Darstellerinnen es, mit satirischen Elementen die Schüler zu unterhalten. Somit war ihnen die permanente Aufmerksamkeit garantiert.

Im Anschluss wurden die Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt und vertieften mit den Schauspielerinnen die Themen aus dem Theaterstück. Den Jugendlichen gefiel das Stück, insbesondere die „coole Ausdrucksweise“ der dargestellten Figuren. Es wurde außerdem über das offene Ende diskutiert. Damit lenkte Anna Koslowski das Gespräch geschickt auf die Gefahren, die aufgrund eines öffentlichen Profils mit zu vielen persönlichen Details oder auch zu freizügigen Fotos drohen könnten. Hetze und Mobbing im Internet wurden ebenfalls diskutiert. Die Schauspielerin mahnte, dass dies bei Betroffenen zu schlimmen Folgen, im schlimmsten Fall sogar Suizid, führen kann.

Text und Bilder: Claudia  Brandt

Coaching für erfolgreiches Lernen

Kinder-, Jugend- und Familienberaterin Dörte Jenett bot am 11. und 13. März 2019 für die 9. Jahrgangsstufe und die Q1 ein jeweils dreistündiges Coaching an. Es ging um folgende Inhalte, die die Schüler gut für mehr Effektivität beim Lernen, auch über die Schulzeit hinaus, anwenden können:

 

  •           Ursachen von Lernblockaden und deren Aufhebung
  •           Methoden zur Selbsthilfe in stressigen Lernphasen
  •           Selbstkompetenz und Selbstvertrauen im Unterricht und in Prüfungssituationen
  •           Motivationstraining

 

Mit diesem Programm ist sie bereits an einigen Schulen Dithmarschens erfolgreich unterwegs. Dank Kostenübernahme durch den Förderverein der Schule am Meer fielen keine Kosten für die Eltern an.

Zu Beginn ihrer Unterrichtseinheit erläuterte Jenett ausführlich die Evolution, den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Gehirns. Dabei benutzte sie oftmals einprägsame Bilder. Die Schüler erhielten wertvolle Tipps, wie sich das Unterbewusstsein positiv beeinflussen lässt. Außerdem wurde unter anderem über den „inneren Schweinehund“ gesprochen. Neben vielen weiteren praktischen Übungen sollte der eigene „innere Schweinehund“ gezeichnet werden. Dazu sollten die Schüler sich Gedanken machen, von welchem persönlichen Ziel er uns abhält, und wie wir ihn überwinden können.

Text und Fotos: Claudia Brandt

Von Kindern für Kinder: Grundschüler machen einen Büsum-Reiseführer

Die Grundschüler der 3b haben im Rahmen des Sachunterrichts gemeinsam mit Referendarin Finja Stuertz einen Kinder-Reiseführer für Büsum erstellt. Mit der fertigen Broschüre im Gepäck hat eine Delegation der 3b Tourismuschef Olaf Raffel und seine Kollegin Marianne Hanke (Marketing) im Watt’n Hus besucht, um die fertige Arbeit zu präsentieren. Isa Guse, Leonie-Henrike Meier, Zoey Rohde, Finn Aaron Ehlers und Jorick Scholz kamen in Begleitung der Referendarin.

22 Seiten umfasst das Werk, an dem die Kinder drei Wochen arbeiteten. Es beinhaltet lediglich Attraktionen, die interessant sind für Kinder und aus diesem Grund von Finja Stuertz vorgeschlagen wurden. Die Idee zu diesem Projekt entstand, nachdem die Klasse einen Brief von Viertklässlern aus Zarpen erhalten hatte. Die Absender baten um kindgerechte Infos über Büsum. So schrieben die Büsumer Grundschüler nicht nur einen Antwortbrief sondern bastelten sogar einen eigenen Reiseführer. Auf die Fragen von Olaf Raffel und Marianne Hanke waren die Schüler gut vorbereitet und erzählten, wie der Reiseführer entstanden ist. In Gruppen erforschten die Kinder Büsum. Um kleine Texte zu jeder Attraktion zu erstellen, nutzten sie das Internet, Flyer und brachten auch ihre eigenen Erfahrungen mit ein. Außerdem wurden die einzelnen Sehenswürdigkeiten gemalt. Für das fertige Layout wurden die handschriftlichen Originale und die Bilder gescannt und zusammengefügt. Durch die Arbeit an der Broschüre haben die Kinder sehr viel über Büsum gelernt. Nach Erstellung des Reiseführers stellten die einzelnen Gruppen ihre Attraktionen in einer Präsentation den anderen vor. Marianne Hanke fragte die Grundschüler, ob es tolle Sachen in Büsum für Kinder gibt. Leonie-Henrike Meier: „Eigentlich ganz cool.“ Ihr Mitschüler Finn Aaron Ehlers stimmte ihr zu: „Ich sag‘ nur ein Wort: nice.“ Olaf Raffel sprach der 3b ein großes Lob aus. „An alles gedacht habt ihr, sogar ein Inhaltsverzeichnis und die drei top Empfehlungen“, sagte er. Die Schüler schenkten ihm zwei Exemplare. Als Dankeschön gab es auch vom Tourismuschef kleine Geschenke. Am Ende des Gesprächs wurden erste Überlegungen angestellt, wie diese Broschüre mit Unterstützung der TMS Büsum anderen kleinen Büsum-Gästen zugänglich gemacht werden könnte.

Text und Fotos: Claudia Brandt

Frühlingsball: Die Fotos sind fertig!

Der Fotograf Ole Johannsen hat eine Auswahl seiner Fotos zur Verfügung gestellt. Zur Ansicht und zum Download bitte nachfolgenden Link in ein neues Browserfenster kopieren:

https://www.dropbox.com/sh/y6q1aozqa8570bs/AAAGubRa333oyb5nJFz3btAVa?dl=0

 

Foto: Ole Johannsen