Von Büsum bis Addis Abeba…

Da wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c, so begeistert von der ersten digitalen Buchvorstellung im Oktober waren, stand schnell fest, dass wir auch an der nächsten angebotenen Lesung teilnehmen würden.

Am Freitag, den 20.11.2020, stellte Martin Muser, der vom Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ausgezeichnete Lesekünstler des Jahres 2020, den dritten Band seiner „Kannawoniwasein“-Reihe vor.

Während der Veranstaltung im Jungen Literaturhaus gab es immer wieder Ortswechsel, da die Moderatorin und der Autor einige reale Schauplätze in Berlin besuchten. So nahm Martin Muser die Zuschauer beispielsweise mit zum „Späti“, in dem die 12-jährigen Hauptfiguren Finn, Jola und Carlo versuchen, Alkohol zu kaufen und las vor Ort aus seinem Buch vor.

Wieder im Jungen Literaturhaus beantwortete der Autor Fragen, die zuvor von Klassen eingeschickt wurden, und las dann weitere Passagen aus dem Buch vor.

Das Tolle daran war, dass bei der Lesung ausschließlich Fragen von uns, der Klasse 6c, gestellt wurden!

Finn, der so heißt wie die Hauptfigur, wurde vom Autor sogar persönlich gegrüßt. „Ich habe das Gefühl, dass ich mich in dem Buch wiederfinde.“

„Ich hatte totales Herzklopfen, wenn ich daran denke, dass da auch andere Schulen zugeguckt haben. Das ist schon ziemlich toll!“, sagte Annelie. Tessa pflichtete ihr bei: „Das war schon cool!“

Einig war sich die Klasse, dass die ganze Situation sehr aufregend war, wenn ihre Fragen unter Nennung des Vornamens vorgelesen wurden. „Ich hatte ein bisschen Schmetterlinge im Bauch, weil ich so aufgeregt war. Es war ein tolles Gefühl, die Klasse hat auch geklatscht, wenn unsere Fragen vorgelesen wurden“, gestand Annie.

Annelie freute sich: „Die Moderatorin hat sogar gesagt, dass sie den Namen unserer Schule total romantisch findet.“

Auch diese Lesung war also ein voller Erfolg und wir warten gespannt, ob auch im neuen Jahr weitere Veranstaltungen geplant sind!

 

Text und Foto: Die Klasse 6c und Jessica Heinrich