Corona macht erfinderisch

Fitness-Programm für den Sport an der frischen Luft

Aufgrund der Corona-Pandemie waren Schul- und Freizeitsport lange Zeit gar nicht oder nur eingeschränkt möglich. Als der Unterricht in Präsenz an der Schule am Meer (SaM) wieder gestartet war, waren bei allen Lehrkräften, die Sport unterrichten, kreative Ideen gefragt, denn Sportunterricht fand bei jedem Wetter draußen statt. Jogging oder auch „Plogging“, Joggen und gleichzeitig Müll sammeln, standen oft auf dem Programm. Die Teilnahme einiger Klassen der SaM an der „Jerusalema Challenge“ war für viele tanzbegeisterte Schüler*innen eine willkommene Abwechslung im Rahmen der Sportstunde. Bevor danach Langeweile aufkommen konnte, entwickelten Sportlehrerin Dr. Kirstin Poremba und die Klasse 9c, jetzt EO, den „FitFlex“: Ein Fitness-Parcours zur Steigerung von Fitness und Flexibilität.

Das Programm besteht aus 15 Übungen, die auf einem vorgegebenen Rundgang mit einer Länge von 5 Kilometern rund um die SaM ausgeführt werden. Die Übungen fördern einerseits die Beweglichkeit und kräftigen andererseits sämtliche Muskelgruppen. Die Anzahl der Wiederholungen bzw. Sätze sowie die Dauer hängen von der jeweiligen Fitness ab. Zwischen den einzelnen Übungen können die Teilnehmer wahlweise gehen, walken, joggen oder laufen. Dr. Kirstin Poremba: „Wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören und nicht zu hetzen.“ Und deshalb lautet ihre Devise „langsam, locker, lange (lalola)“. Für mehr Informationen zum Parcours und zur genauen Ausführung der Übungen hat die 9c gemeinsam mit ihrer Sportlehrerin eine Broschüre gestaltet. Da sie auch das Fach Biologie unterrichtet und sich auf vielfältige Weise engagiert für Arten- und Umweltschutz, wird auf dem Weg durch den Parcours zugleich biologisches Wissen vermittelt. Somit verfolgen die Initiatoren gleich mehrere Ziele: Körperliche Fitness und Gesundheit, Umweltbewusstsein sowie ein geschärfter Blick für die Schönheit der Natur.

Text und Collagen: Claudia Brandt

Fotos: KiPo