Schule am Meer beteiligt sich an der Veranstaltung „MOIN MORGEN“

Verfasst von Bra.

Zum ersten Mal organisierte die Tourismus Marketing Service Büsum GmbH (TMS) das dreitägige Event „MOIN MORGEN – gemeinsam.achtsam.leben.“ im Büsumer Wohlfühlgarten. Geplant ist, dass es jährlich stattfindet, immer mit einem besonderen Schwerpunkt. Dieses Mal war der Fokus gerichtet auf den Schutz der Meere und der Meeresbewohner. Daher besetzte auch das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) einen Stand zum Informieren und Mitmachen. Unterstützt wurde das Team dabei von einer kleinen Delegation der Schule am Meer (SaM), die sich als Nationalpark-Schule mit mehreren Projekten für den Umweltschutz und vor allem für den Schutz des Lebensraums Nationalpark Wattenmeer engagiert.

Die Ausstellung des ITAW, wo wir die Tafeln unserer drei Projekte ausgestellt haben, war sehr gut besucht. Viele Familien mit Kindern haben sich für den vielseitig gestalteten Stand Zeit genommen.
Für alle Altersgruppen war aus den ITAW-Forschungskisten etwas dabei. Für die Großen gab es ein Wissensquiz bei dem sie z.B. Gebisse oder Knochen von verschiedenen marinen Säugern Modellen zuordnen sollten. Es kamen auch einige mit dem Wissenschaftsteam vor Ort ins Gespräch. Die Kleinen hatten die Möglichkeit ein Virus-Modell zusammenzubauen. 

Die Wichtigkeit des Wissenschaftstransfers zwischen wissenschaftlichen Instituten (hier ITAW) und Schulen (hier SaM) wurde deutlich, denn das Interesse von Jung und Alt ist vorhanden und groß.
Die Forschungskisten aus der TiHo über Parasiten und Viren an marinen Säugern, welche von SchülerInnen der SaM ausprobiert worden waren, kamen zum Einsatz und vieles mehr.
Die Besucher des Nachhaltigkeitsmarktes waren ebenfalls sehr interessiert an den drei Schulprojekten („Mut zur Wildnis-jede Blüte/jeder Baum zählt“, „Meer plastikfrei - wir sind dabei“ und „Umdenken-Neudenken-Andersdenken“). Zahlreiche Gespräche haben stattgefunden und eine Botschaft war eindeutig erkennbar: Wir wollen gern nachhaltig ökologisch leben und damit der Erde und somit auch uns helfen.

Text: KiPo und Claudia Brandt

Fotos: KiPo

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