Grundschüler sammeln Müll

Verfasst von Bra.

Jedes Jahr beteiligen sich weltweit viele Menschen am International Coastal Cleanup Day, der traditionell am dritten Septemberwochenende stattfindet. Die Schule am Meer (SaM) macht seit einigen Jahren mit und setzt sich als Nationalpark-Schule auch auf diese Weise aktiv ein für den Schutz des Lebensraums Wattenmeer.

Die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen sind bei sonnigem und trockenem Wetter gemeinsam mit ihren Lehrkräften und weiteren Aufsichtspersonen vom Schulstandort Neuer Weg zu einem Strandabschnitt in der Nähe der Perlebucht gewandert. Ausgestattet war die Gruppe mit Handschuhen, Eimern und Bollerwagen. Außerdem hatten sie wieder die Plane mit den Feldern zur Müllsortierung und Listen zur Auswertung dabei. Unterstützt wurde die SaM wie schon in den Vorjahren von der Schutzstation Wattenmeer. Anneke Pahl und Maya Aschenbach halfen beim Sammeln, Sortieren und Erfassen. Schon gleich zu Beginn der Aktion zeichnete sich ab, dass es sich bei einem großen Anteil des Mülls um Reste von Netzen handelt. Bedenklich ist nicht nur die lange Verrottungszeit. Es verfangen sich darin häufig Tiere und verenden teilweise sogar.

Erfreulich war, dass der gewählte Küstenabschnitt ungewöhnlich sauber war. „Ich habe da mal eine Frage: Wo ist eigentlich der Müll?“, fragte Grundschüler Linus Hein gleich zu Beginn der Müllsammel-Aktion. Möglicherweise ist dies auch schon ein Erfolg der Strandgut-Sammelboxen, für die die Grundschülerinnen und Grundschüler im Rahmen eines Kunstprojektes das informative Design entworfen haben.

Text/ Bilder/ Collagen: Claudia Brandt

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