DAK Dance Contest 2019

Macht mit! Gebt eure Stimme ab für die 8c der SaM, die beim diesjährigen DAK Dance Contest dabei ist:

 

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Insektenhotels und Gemüseanbau im Schulgarten

Nachhaltigkeit hat oberste Priorität im Heimat-, Welt- und Sachunterricht (HWS) von Referendarin Finja Stuertz. Gemeinsam mit der 3b der Büsumer Grundschule hat sie Insektenhotels gebaut, die vielen verschiedenen Insekten, zum Beispiel Bienen, Ohrkneifern und Florfliegen, ein Zuhause bieten. Zugleich lernten die Schüler einiges über heimische Insekten, insbesondere über Bienen. Unterstützung erhielten sie von Kai Giese, der unter anderem das Fach Werken unterrichtet. Er hat die Insektenunterkünfte zusammengesetzt und mit einem Dach und Standfüßen versehen.

Auch ein weiteres Projekt der 3b, welches die Klasse gemeinsam mit der 3a von Ursula Vedder durchführt, reiht sich ein in die Thematik „Nachhaltigkeit“. Die Klassen haben Hochbeete mit Gemüse angelegt, die sie nun selbst gießen und pflegen. Das Wachstum dokumentieren sie mit Fotos und Messungen in einem „Schulgarten-Tagebuch. Finja Stuertz sprach mit ihrer Klasse über die Herkunft von Obst und Gemüse aus dem Supermarkt, über lange Transportwege und die Folgen, über die Bedeutung von regionalem Gemüse und insbesondere über die Vorteile des eigenen Anbaus. Die Kinder sind gespannt auf die Ernte und freuen sich auf den gemeinsamen Verzehr von Radieschen, Kartoffeln, Zucchini, Kürbis, Blattsalat und Broccoli.

Text und Fotos: Claudia Brandt

Kieler „musiculum MOBIL“ besucht Erstklässler

Ungewöhnliche Klänge drangen einen Vormittag lang aus der Aula der Büsumer Grundschule. Die Pausenhalle hatte sich verwandelt in einen großen Musiksaal mit vielen bekannten aber auch unbekannten Instrumenten aus aller Welt. Diese alle hatte Musikpädagogin Mareike Irsigler von der Kieler Lern- und Experimentierwerkstatt „musiculum“ mitgebracht. Nach einem kleinen Begrüßungslied lernten die Kinder die Instrumente kennen, erfuhren eine Menge darüber, wie man sie spielt, und durften alles selbst ausprobieren. Der besondere Musikunterricht hat allen viel Spaß gemacht und vielleicht sogar Interesse geweckt, das Spielen eines Instruments zu erlernen. Bevor das Mobil sich wieder auf die Heimreise begab, sangen alle gemeinsam ein Abschiedslied.

Text und Fotos: Claudia Brandt

Lesen macht reich

Auch in diesem Jahr wurde der UNESCO-Welttag des Buches an der Schule am Meer (SaM) gewürdigt. Im Grundschulteil am Neuen Weg gab es dazu einige Aktivitäten, bei denen wie schon im Vorjahr Maythe Thiedemann und Carolin Gaertner von der Buchhandlung Scheller Boyens, Kooperationspartner der SaM, tatkräftig mitwirkten. Außerdem war Kinderbuchautor Armin Pongs zu Gast. Seit 1995 wird dieser Tag weltweit gefeiert von Verlagen, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterten.

Alle Grundschüler besuchten in Gruppen eingeteilt die Lesung von Armin Pongs in den Räumlichkeiten der OGS. Er erzählte spannende Geschichten von seiner Märchenfigur Krokofil. Aufmerksam hörten sie dem Autor zu, denn er verstand es, die Kinder zu unterhalten. Außerdem warteten die Schüler nur darauf, dass Pongs „Krokodil“ statt „Krokofil“ sagte. In diesem Fall wurden zehn Liegestützen fällig. Am Ende seiner Krokofil-Lesung zählte er mit Unterstützung der Kinder die Vorteile des Lesens auf und schlussfolgerte: „Lesen macht reicht.“ Diese Veranstaltung wurde durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis und dem Land Schleswig-Holstein.

Für die vierten Klassen fand ebenfalls unter der Leitung von Armin Pongs seine bewährte Schreibwerkstatt mit Marmorschnecken statt. Dazu teilte er Marmorschnecken aus, die die Schüler an ihr Ohr legen sollten, um ihre Geschichten zu hören. Danach diktierte er drei Sätze und gab weitere Stichpunkte, die jeweils in den eigenen Text integriert werden sollten. Die Aufgabe bestand darin, eine eigene Fortsetzung von Krokofils Abenteuern zu schreiben. Sechs Bände über die Abenteuer des besonderen Krokodils gibt es bereits. Der siebte Band, entsprechend der Anzahl der Zacken einer Marmorschnecke, fehlt noch.

Carolin Gaertner und Maythe Thiedemann boten Buchvorstellungen an, die Lust auf das Lesen altersgerechter Bücher machen sollten. Sie hatten kistenweise Bücher dabei, damit die Schüler im Anschluss selbst darin schmökern konnten.

Text und Fotos: Claudia Brandt

Der Klimawandel an unserer Küste

Meeno Schrader berichtet im Watt’n Hus

 

Ein Freitag für die Zukunft! Der bekannte Wetterexperte vom NDR berichtet gleich zweimal über die Folgen des Klimawandels – vormittags für die Schule am Meer, um 19 Uhr im Watt’n Hus für die Öffentlichkeit.

 

Der Schutz unserer Natur wird in der Büsumer „Schule am Meer“ großgeschrieben. Bereits die Jüngsten haben mit ihrem Projekt „Schluss mit Plastik – eine Nationalparkschule räumt auf“ den Bildungspreis „Plietsche Lüüd“ gewonnen. Altersgerecht wird von Schülerinnen und Schülern Meerwasser gefiltert, das Watt erforscht, Müll gesammelt und viel über die Gesetze der Naturwissenschaft gelernt. „Schon früh ein Umweltbewusstsein zu verankern, ist wichtig, denn der Klimawandel macht auch vor unserer Küste nicht halt“, sagt Heike Dorn, Vorsitzende im Förderverein der Schule am Meer. „Wir freuen uns daher sehr, den bekannten Meteorologen Dr. Meeno Schrader gleich für zwei Büsumer Veranstaltungen zu gewinnen: Über den Klimawandel und die Folgen berichtet der Wetterexperte vom NDR am 10. Mai vormittags für die Schule am Meer und abends um 19 Uhr öffentlich für alle Interessierten im Watt’n Hus.“ Der Vorverkauf für die Abendveranstaltung läuft über drei Mitglieder der Wirtschaftsinitiative „Pro Schule Büsum“.

Auch Schulleiter Dr. Uli Bleckwehl ist begeistert, dass mit Dr. Meeno Schrader den Schülerinnen und Schülern aus der Gemeinschaftsschule und dem Gymnasium altersgerecht und anschaulich Wissen und vertiefte Kenntnisse zum Thema Klimawandel vermittelt werden und der Förderverein dies finanziell unterstützt, sodass der Vortrag am Vormittag für die Jugend gratis ist. „Hierdurch erfährt die Behandlung des Themenbereichs Klimawandel im Unterricht eine qualitativ hochwertige Ergänzung“, so Bleckwehl, „und es findet Bildung im besten Sinne statt. Vor- und nachbereitet wird der Klimabericht dann im Geographie- und Weltkundeunterricht der Schule am Meer.“

Wie hoch steigt der Meeresspiegel? Was können Küstengemeinden, Einwohner und Urlauber tun, um möglichst nachhaltig die gesteckten Klimaziele zu erreichen? In seinem umfangreichen Vortrag wird der Diplom-Meteorologe unter anderem der Frage nachgehen: Wie extrem ist extrem? „Durch die Erwärmung der Meere weitet sich das Wasser aus, dadurch steigt der Meeresspiegel um etwa einen Meter an“, sagt Meeno Schrader. „Die Erde hat Fieber!“

 

Dr. Meeno Schrader

10. Mai 2019, 19:00 Uhr, Watt’n Hus.

Eintritt im Vorverkauf: 5 Euro

Karten erhältlich bei: Edeka Jensen (Heider Straße), Delphin Apotheke (Alleestraße) und Juwelier Kremin (‚Seemeile’, Alleestraße). Restkarten an der Abendkass:, 6,50 Euro. Einlass ab 18:30 Uhr.

 

 

Kurzinterview mit Wetterexperte Meeno Schrader

 

Was halten Sie von der "fridays for future"- Bewegung, Herr Dr. Schrader?

Meeno Schrader: „Ich bin beeindruckt wie politisch unsere Jugend ist oder sein kann und finde die Bewegung großartig.

 

Wie kann man, können Sie die Jugend unterstützen?

Meeno Schrader: „Durch Akzeptanz auf Augenhöhe, Unterstützung und Änderung des Konsumverhaltens.“

 

Sie beschäftigen sich beruflich intensiv mit Messwerten zum Klimawandel. Worin sehen sie aktuell die größte Gefahr regional, lokal?

Meeno Schrader:Bei uns geht die Neigung hin zu schweren Gewittern mit Überschwemmungspotential, schwerem Hagelschlag, Wind- und Wasserhosen. Auf der anderen Seite Dürre und Waldbrandgefahr. Allerdings sind andere Regionen auf der Erde viel größeren Gefahren ausgesetzt, da geht es für viel, viel mehr Menschen um Hab und Gut, Leben und Tod."

 

Viele von uns freuen sich, wenn die Sonne scheint und die Sommermonate trocken und warm sind. Geht es Ihnen ähnlich oder denken Sie dann eher an Klimawandel?

Meeno Schrader:Auch mir gefällt so ein Wetter - ich kann allerdings mittlerweile den Gedanken an den Klimawandel nicht mehr beiseiteschieben. Bei mir geht das eine nicht mehr ohne das andere."

 

Es heißt immer: Nichts ist nur schlecht. Worin sehen Sie für die Dithmarscher Küste und die Landwirtschaft eine Chance?

Meeno Schrader:Es kommen immer mehr Touristen nach Dithmarschen mit allen positiven wirtschaftlichen Aspekten. Davon profitiert direkt auch die Landwirtschaft z.B. durch eine höhere Nachfrage der regionalen Produkte, Ausweitung der Direktvermarktung der landwirtschaftlichen Produkte, aber auch mehr Ferien auf dem Bauernhof."

 

Hat die Vermüllung unserer Meere Auswirkungen auf den Klimawandel?

Meeno Schrader:Direkte Auswirkungen sind mit nicht bekannt. Indirekt aber schon durch eine Veränderung der Wahrnehmung und Sichtbarmachung, wie wir mit der Erde und ihren Ressourcen umgehen. Dazu gehört auch die Sichtbarmachung, welch unglaubliche Mengen an (auch überflüssigen) Dingen von uns Menschen produziert und konsumiert werden. Produktion und Konsum erfordern einen hohen Energieeinsatz, der in der Regel (noch) meist unter Einsatz fossiler Energien aufgebracht wird, was den Klimawandel antreibt."

 

Texte und Plakat: Heike Dorn

Bild: PR