Handlungsorientiert die eigenen Stärken ermitteln

Achtklässler der Schule am Meer nehmen an der Potentialanalyse teil

Bevor junge Menschen sich für einen Beruf entscheiden, ist es von Vorteil, die eigenen Stärken und Kompetenzen genau zu kennen. Dadurch kann in vielen Fällen vermieden werden, dass Auszubildende ihre Ausbildung abbrechen. Ausbildungsabbrüche sind nicht nur für die Jugendlichen sondern auch für die Betriebe nachteilig. Vor diesem Hintergrund ist die Potentialanalyse, ein Berufsorientierungsprogramm gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, eine wertvolle Maßnahme. Sie wird seit 2008 bundesweit im Berufsorientierungsprogramm durchgeführt. Projektträger im Kreis Dithmarschen ist seit 2012 das Jugendaufbauwerk (JAW) Dithmarschen. Konzipiert ist das Projekt für die siebten und achten Klassen der Gemeinschaftsschulen und Förderzentren. „750 Schüler der achten Jahrgangsstufe nehmen im Jahr 2017 in Dithmarschen teil“, berichtet die Projektleiterin Petra Lemke-Underbrink vom JAW. Um die Jugendlichen zu motivieren und möglichst viel über ihre „soft skills“ in Erfahrung zu bringen, ist das Programm stärken- und handlungsorientiert. Durchgeführt wird die Maßnahme von qualifizierten Mitarbeitern des JAW und der Bildung und Qualifizierung Meldorf gGmbH. Dabei handelt es sich überwiegend um Pädagogen, Sozialpädagogen bzw. Berufspädagogen (Malermeister, Maurermeister, etc.). Zusätzlich haben alle eine Beobachterschulung absolviert und nehmen regelmäßig an Reflexionstreffen und Fortbildungen in diesem Bereich teil. Beurteilt werden personale, soziale und methodische Kompetenzen. Dazu zählen beispielsweise Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit oder auch Kreativität.

An zwei Tagen bearbeiten die Schüler Aufgaben. Dies findet in der Schule oder im JAW in Heide statt. Dabei ist jeweils ein Beobachter für vier Jugendliche eingeteilt, um eine möglichst aussagekräftigen Bericht zu erstellen. Die Beobachter finden dadurch die offenkundigen oder auch verborgenen Interessen, Stärken und Talente der jungen Menschen heraus. Darüber hinaus bietet die Potentialanalyse den Schülern Raum zur Selbstreflexion, um kritisch zu hinterfragen, ob der angestrebte Beruf wirklich passt oder ob möglicherweise ein ganz anderer Berufsweg richtig wäre. Die Ergebnisse der Potentialanalyse erhalten die Schüler schriftlich. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Unklarheiten oder weitere Fragen in Einzelgesprächen zu klären. Anschließend wird den Schülern der nächste Schritt erläutert: Die Werkstatttage. Diese dauern insgesamt zehn Tage. Während dieser Zeit lernen die Schüler drei Berufsbereiche nach Wahl kennen, wobei sie pro Bereich drei Tage verbleiben. Wie im echten Berufsleben gibt es geregelte Arbeitszeiten von 8.30 bis 15.00 Uhr. Je nach Schulstandort werden die Werkstatttage in Meldorf bei der BQM oder beim JAW in Heide, Lunden und Groven durchgeführt.

Die Schnuppertage in Theorie und Praxis können zum Beispiel in den Bereichen Landwirtschaft, Büromanagement oder Bau absolviert werden. Während dieser Zeit machen die Jugendlichen vor allem praktische Sachen, denn Ziel ist es, Interesse am jeweiligen Ausbildungsberuf zu wecken. Auch hier erfolgt am zehnten Tag eine Auswertung.

David Kruse (rechts), 8a, Farb- und Raumgestaltung, JAW Heide

„Wir haben hier von den Wänden die alten Tapeten abgekratzt, anschließend neu tapeziert, und jetzt sind wir gerade dabei, sie anzumalen. Das macht sehr viel Spaß.“

Monique Pötzsch (rechts), 8b, Friseur/ Kosmetik, JAW Heide

„Mir hat es hier sehr gefallen, es macht viel Spaß, es ist lustig zwischendurch, man lernt auch sehr viel. Später möchte ich vielleicht Friseurin werden.“

Tim Wendschuch (Mitte), 8b, Verkauf, JAW Heide

„Mir hat es gefallen, weil ich hier sehr viel gelernt habe, was man im Verkauf macht, und ich vorher nicht wusste, was man dazu alles können muss.“

Nele Claußen (rechts), Lisa von Döhren, 8b, landwirtschaftlicher Betrieb in Groven

„Wir haben am ersten Tag erstmal Theorie gemacht. Dann haben wir angefangen, unsere eigenen Flächen zu pflastern, und darin soll noch ein Blumenbeet entstehen. Außerdem dürfen wir Trecker fahren, kochen unser eigenes Mittagessen. Heute misten wir den Schweinestall, das riecht wunderbar. Danach misten wir noch den Hühnerstall, sammeln dort die Eier ein und machen wieder Mittagessen.“

 

Text und Bilder: Claudia Brandt

 

 

 

 

Weihnachtsaktion der Fairtrade-AG

Um die Schülerinnen darauf aufmerksam zu machen, dass man in fast jedem Geschäft auch in Büsum Fairtrade-Weihnachtsnaschis kaufen kann, machten sich die Mitglieder der Fairtrade-AG am 8.12.2017 auf eine Informations- und Einladungstour durch alle Klassen.
Neben der Information über Fairtrade im Allgemeinen und das Fairtrade-Cocoa-Program im Speziellen gab es ein besonderes Lockmittel: In der großen Pause durften die leckeren Süßigkeiten natürlich auch probiert werden … mit großem Erfolg!

Text und Fotos: Britta Baar

 

OGS verschenkt gebastelte Sterne im Seniorenheim

Die OGS Blinkfuer besuchte am Nikolaustag die Senioren im Ernst-Heinrich-Dethlefs-Haus in Büsum. Sie haben selbst gebastelte Sterne verschenkt und ein Weihnachtslied gesungen.

Es hat allen sichtlich viel Spaß gemacht!

Die Kinder haben mit ihrer Aktion die Senioren sehr erfreut und mit den Papiersternen für weihnachtliche Vorfreude in den Zimmern gesorgt.

Eine Woche lang haben Schülerinnen und Schüler die hübschen Sterne unter der Anleitung von Maike Peters gebastelt, um sie dann pünktlich am Nikolaustag gemeinsam mit Maike Peters und "Bufdi" Larissa Rhein zu verschenken.

Text und Bilder: Claudia Brandt

Nikolaus-Überraschung für den Büsumer Bauhof

Dr. Kirstin Poremba überraschte die Mitarbeiter vom Büsumer Bauhof am Nikolaustag in der Frühstückspause. Die Biologielehrerin bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung beim Projekt "Mut zur Wildnis - Jede Blüte zählt!" Die Bauhof Mitarbeiter haben die Beete vor der Aussaat der Wildblumen vorbereitet und beim Montieren und Aufstellen der Infotafeln geholfen.

Nachdem Dr. Poremba noch einmal auf die Bedeutung ihres Projektes aufmerksam gemacht und von den zwei Auszeichnungen berichtet hat, spendierte sie den Mitarbeitern Brötchen, Butter und dazu natürlich Honig als kleines Dankeschön der Bienen.

Text und Bilder: Claudia Brandt

Adventsprojekt an der Grundschule

Am 1. Dezember 2017 duftete es herrlich nach frisch gebackenen Plätzchen in der Grundschule. Alle Kinder durften an diesem Vormittag gemeinsam mit den Lehrern und Eltern Kekse backen und Weihnachtsdekoration basteln.

Text und Bilder: Claudia Brandt