Die Schule am Meer wird zukünftig den neunjährigen Bildungsgang des Gymnasiums (G9) anbieten. Dieses Bildungsangebot gilt für die Schülerinnen und Schüler, die sich im laufenden Schuljahr in der vierten Jahrgangsstufe der Grundschule befinden.

Ausflug in die Vergangenheit

Annedore Prieß diskutiert mit der 9c über das Leben in Büsum damals und heute

Am 16. Januar 2018 besuchte Annedore Prieß, die ihr Abitur in Büsum 1962 abgelegt hat, eine Gymnasialklasse der Schule am Meer. Im Gepäck hatte sie ihr Buch „Tonnenleger & Papagei – Eine Kindheit in Büsum“ sowie viele alte Fotografien von Büsum.

Prieß wurde 1942 in Büsum geboren, hat im Nordseebad ihre Kindheit und Jugend verbracht, bevor sie nach ihrem Abitur im Jahr 1962 nach Hamburg gezogen ist, wo sie noch heute lebt. Noch immer macht es ihr als ehemalige Lehrerin der Fächer Deutsch und Geschichte sichtlich Spaß, sich mit den Jugendlichen auszutauschen.

Die zwei Schulstunden vergingen schnell. Annedore Prieß las Passagen aus ihrem Buch und erzählte spannende Anekdoten aus dem Schulleben und dem Alltag in Büsum. So erfuhren die Schüler, dass sie einige Zeit Chefredakteurin der Schulzeitung „Die Krabbe“ war und wie beschwerlich sich das Schreiben mit der alten Schreibmaschine gestaltete. Dabei erwähnte sie auch Dr. Hans-Dietrich Nicolaisen, der damals ihr Lehrer war und noch heute im Alter von fast 90 Jahren anspruchsvolle Beiträge für „Die Krabbe“ erstellt. Außerdem berichtete sie von ihren Erlebnissen während der Flutkatastrophe von 1962. Sogar die Abiturprüfungen mussten um eine Woche verschoben werden. Immer wieder bezog sie die Schüler ein. Sie war sehr daran interessiert daran, wie die Jugendlichen Schule und das Leben in Büsum heute wahrnehmen.

Sie wollte wissen, ob noch immer Plattdeutsch in den Familien gesprochen wird, was nur noch wenige bejahten. Auch zum Thema „Tourismus“ war die Meinung der Schüler gefragt. Grundsätzlich waren sich alle einig, dass es die wichtigste Einnahmequelle des Ortes ist. Aber einige räumten ein, dass es während der Hauptsaison manchmal zu voll und viele Touristen aus Sicht der Schüler unhöflich wären. Diese Beobachtungen deckten sich mit denen von Annedore Prieß, die ihre Zuhörer zum Schmunzeln brachte, als sie von Touristen erzählte, die in Badekleidung durch den Ort liefen. Das moderne Ortsbild war auch ein Thema des Austauschs. Prieß empfindet es als Heimatverlust, was sie damit erläuterte, dass Büsum nicht mehr typisch Büsum sei. Einige Schüler teilten diese Meinung und betrachteten den Wandel ebenfalls skeptisch, weil „das Alte“ zunehmend fehlen würde. Das Familienleben in Büsum, heute im Vergleich zu früher, war ebenfalls Diskussionsthema. Generell war das Leben, nicht zuletzt aufgrund der Kriegserlebnisse, härter und die Erziehung strenger.

Die Zeitzeugin fragte die Schüler, ob die älteren Familienmitglieder viel von früher erzählen. Sie regte die Schüler dazu an, genauer hinzuhören und vielleicht Notizen zu machen, denn wenn niemand mehr aus dieser Generation lebt, könnte man es eines Tages bereuen, zu wenig aus der Geschichte der eigenen Familie in Erfahrung gebracht zu haben. Reges Interesse hatte Annedore Prieß am heutigen Leben der Jugendlichen in Büsum. Sie wollte wissen, ob viele sich wünschten, in Hamburg zu wohnen. In ihrer eigenen Kindheit hätte sie sich das gewünscht. Einigen Schülern der 9c würde das Leben in einer Großstadt auch sehr gefallen. Die Nutzung der Smartphones macht die gebürtige Büsumerin ebenfalls neugierig. Sie lässt sich von den Schülern berichten, dass diese es nicht nur für Kommunikation, sondern auch zum Musikhören, für Spiele, Online-Recherche und als Nachrichtenquelle nutzen. Abschließend fragt sie noch nach den Zukunftsplänen der jungen Leute.

Text und Bilder: Claudia Brandt

Fünftklässler 2018: Die neue Schulbroschüre ist da!

Bald schon steht die Schulwahl für alle Eltern an, deren Kinder ab 2018 die fünfte Klasse besuchen. Mit der neuen Broschüre stellt sich auch die "Schule am Meer" als besondere Schule mit ihrem in Schleswig-Holstein einzigartigem Konzept vor. Eine Verteilung der Schulbroschüre erfolgt zeitnah. Außerdem ist sie erhältlich auf den Info-Abenden der Grundschulen.

Weihnachtsfeier der Schule am Meer

Am 14. Dezember hatte sich die Mehrzweckhalle dank tatkräftiger Unterstützung vieler Eltern wieder in ein idyllisches Winterdorf verwandelt. Die Grundschüler hatten viele Wochen zuvor mit ihren Lehrern ein unterhaltsames Programm ausgearbeitet, das sie an diesem Tag einem großen Publikum präsentierten. Die Kinder spielten Flöte, sangen Weihnachtslieder und trugen Gedichte vor. Zudem wurde das Mini-Musical „Deutschland sucht den Weihnachtsmann“ aufgeführt. Kurz vor dem Fest hatte der Weihnachtsmann zu viele Kekse verzehrt. Als er mit seinem Rentier-Schlitten zusammenbrach, beschloss er gemeinsam mit seinem Team, einen Ersatz-Weihnachtsmann mithilfe eines Castings zu suchen. Der übergewichtige Weihnachtsmann mit mächtigem Kugelbauch und auch die weiteren Darsteller hatten ihr schauspielerisches Talent auf amüsante Art unter Beweis gestellt. Großen Andrang gab es bei der traditionellen Tombola und am Grillwurst-Stand.

Text: Claudia Brandt

Bilder: Dr. Klaus Heinrich Vanselow

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    öffentlicher Infoabend für alle Interessierten zum Thema Konzentrationsprobleme, LRS, Lern- u. Verhaltensauffälligkeiten, Ängste, fehlende Impulskontrolle uvm. mehr bei Kindern Ganzer Tag
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