Liebe Eltern des 5. Jahrgangs,

der Coronatest des Kindes aus dem 5. Jahrgang ist negativ.

Daher dürfen wir die vorsorglich angedachte Maßnahme abbrechen und es findet am Freitag (25.09.2020) regulärer Unterricht in der Schule für den 5. Jahrgang statt.

Viele liebe Grüße

Kurt Siemund

- Schulleiter -

Aktuelle Mitteilungen

News

Dr. Jan Lakemeyer vom ITAW hält wissenschaftlichen Vortrag

Q2a der Schule am Meer hört wissenschaftlichen Vortrag

Dr. Jan Lakemeyer ist seit sechs Jahren Tierarzt am Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo). Er promovierte 2020 mit dem Thema: Gastrointestinale Parasiten bei marinen Säugern in Nord- und Ostsee: Pathologische Bedeutung und Speziesdiversität von Corynosoma spp. (Acanthocephala) und anisakiden Nematoden. Seine Forschungsschwerpunkte sind Magen-Darm-Parasiten bei Seehunden, Kegelrobben und Schweinswalen, die Bestimmung der Parasiten, die Untersuchung der durch sie verursachten pathologischen Veränderungen und ihre Bedeutung für den Artenschutz.

Text: Dr. Jan Lakemeyer, ITAW

Foto: KiPo

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Buddeln für den guten Zweck

Schule am Meer beteiligt sich erneut an der Aktion „Einheitsbuddeln“

„Bäume pflanzen fürs Klima“: So lautet die Headline des Artikels zur diesjährigen Baumpflanz-Aktion auf der Homepage der Landesregierung Schleswig-Holsteins. Initiiert wurde die Aktion im vergangenen Jahr von Schleswig-Holstein im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit. Bundesweit fand die Aktion großen Anklang.

Genau wie Ministerpräsident Daniel Günther griffen auch die Schülerinnen und Schüler der Schule am Meer (SaM) bereits vorzeitig zum Spaten, denn der 3. Oktober fällt in die Herbstferien. Dr. Kirstin Poremba, Ehemann Knut Poremba sowie Schülerinnen und Schüler der SaM setzten die Arbeit im Wäldchen im Sommerkoog fort. Ehrenamtliche Unterstützung erhielten sie wie schon im ersten Jahr von Calvin Wise vom Betrieb Garten- und Landschaftsbau Wise in Oesterdeichstrich sowie von Familie Peters aus Hedwigenkoog. Calvin Wise erläuterte, wie man einen Baum richtig pflanzt und schützt. Außerdem haben alle Beteiligten gelernt aus den Erfahrungen des letzten Jahres. So wurden kräftigere Pflanzen gewählt, die der Verdrängung durch hohe Gräser und extremen Wetterlagen besser trotzen. Außerdem wurde der Schutz vor Wildschäden verbessert. Dazu wurden rund um die jungen Bäume jeweils drei Pfähle eingeschlagen und mit Kükendraht umwickelt. Testweise wurden auch Quadrate aus Pfählen mit demselben Draht angelegt, in deren Mitte gleich mehrere Bäumchen einen geschützten Platz zum Anwachsen fanden.

In diesem Jahr pflanzten die Q1a und die Q2a an zwei Tagen vor allem Schwarzerlen, Weißbuche, Feldahorn und Vogelbeere. Das von Familie Peters zur Verfügung gestellte Gelände wird nicht mehr bewirtschaftet, so dass die Bäume in Ruhe wachsen können. Die Gemeinde Büsum unterstützte auch in diesem Jahr die Aktion mit zahlreichen regionalen Berg- und Feldahorn-Gewächsen.
Die gewonnenen Preisgelder des Umweltpreises Schleswig-Holstein 2020 in Heide wurden für den Kauf der Bäume eingesetzt. „So macht Umweltschutz Sinn“, meinten die Schülerinnen und Schüler der Q2a, die in diesem Jahr den 1. Preis mit dem Thema „Mikroplastik in Kosmetika“ gewannen. Das Preisgeld vom zweiten Platz mit dem Thema „Mut zur Wildnis-Jede Blüte zählt“, gaben die Schülerinnen und Schüler der jetzigen EOa gern für diesen Zweck aus.
In den letzten Wochen standen in der Dithmarscher Landeszeitung zahlreiche Artikel über Blühwiesenaktionen. Das hat die Schülerinnen und Schüler besonders gefreut, da der Slogan des Projektes „Jede Blüte zählt“ von 2016 lautete: „Wir sind der Blütenball und Sie sind die Blütenlawine.“ Dr. Kirstin Poremba resümiert: „Ein ganz klein wenig haben wir so dazu beitragen, etwas ins Rollen gebracht und somit positiv verändern können. Wir bleiben dran, wir machen weiter. Das ist unsere Devise. Wir setzen uns für eine biodiverse saubere Umwelt in Dithmarschen mit vielen zahlreichen ökologischen Nischen für uns und unsere tierischen Mitbewohnen ein. Was ich kenne und liebe, schütze ich!“

Und das sagten die Schülerinnen und Schüler nach ihrem tatkräftigen Einsatz:

Q2

„Es war schon mal schön, dass es nicht geregnet hat.“ (Jannis Stelzner)

„Es war anstrengend, insbesondere aufgrund der Wurzeln, Disteln und Brennnesseln, durch die man mit dem Spaten erstmal durch muss.“ (Kim Kristen)

„Man wurde dadurch motiviert, dass man für die Natur etwas Gutes tut.“ (Katharina Ahrens)

„Das war eine schöne Abwechslung. Wegen Corona haben wir momentan kaum Schulaktionen, und das in unserem letzten Schuljahr.“ (Lisa Thode)

„Schon jetzt sieht man ein Ergebnis nach rund 3,5 Stunden.“ (Max Münchow)

„Es hat Spaß gemacht. Ich denke mal, dass dieses Jahr ein paar mehr Bäume überleben werden.“ (Julius Dohrn)

Q1

„Das ist gut für die Umwelt. Es ist leicht zu realisieren, aber nur, wenn man solche Leute hat wie Familie Peters. Man fühlt sich einfach besser. Unseren Enkelkindern können wir sagen, wir haben was gemacht.“ (Ida Mittmann)

„Man sollte nicht denken, dass wir so weitermachen können wie bisher, zum Beispiel Fliegen ohne Ende.“ (Jannis)

„Toll, diesen Platz zu haben. Nicht immer nur Häuser und Straßen bauen und dafür roden. Wir sollten trotzdem mehr tun, zum Beispiel keinen Müll in die Umwelt schmeißen.“ (Thore)

„Es ist ein kleiner Anfang, aber wenigstens etwas.“ (Jannic)

„Wir haben so viele Felder. Das ist doch eine gute Möglichkeit, etwas zu pflanzen. Und es ist motivierend für andere, die wir hoffentlich inspirieren können, zum Beispiel andere Schulen, so dass es immer mehr werden.“ (Nicola)

„Es ist auch für mein Verhalten eine kleine Kompensation, da ich noch oft mit dem Auto fahre.“ (Ida)

„Demonstrieren reicht nicht. Taten müssen folgen.“ (Rija)

„Es ist wichtig zu handeln.“ (Merja)

„Wir haben mal was anderes vor zu Corona-Zeiten: ‚Plant for the planet‘. Man sollte solche Aktionen unterstützen und auch selbst Bäume pflanzen.“ (Philipp)

„Wir müssen uns ändern. Bäume pflanzen ist der erste Schritt. Wir müssen von der Bequemlichkeit weg.“ (Max Bejeuhr)

„Die kleine Fichte habe ich selbst aus einem Samen gezogen. Nun soll sie hier anwachsen und groß werden.“ (Lasse)

„Ich bin heute 18 Jahre alt geworden und pflanze meinen ersten Baum. Das ist toll.“ (Jannic)

 

Text: KiPo und Claudia Brandt

Fotos: KiPo

Collagen: Claudia Brandt

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Forscherkisten

Die Forscherkisten des Institutes für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo)

 

Was sind die Forscherkisten?
Die Forschungsergebnisse des Instituts werden in Kisten verpackt, die für den Schulunterricht gedacht sind. Enthalten sind Aufgaben-, Anschauungs- und Informationsmaterialien und vorbereitete Experimente für Lehrer und Schüler. Daraus können Unterrichtsprogramme für eine oder mehrere Schulstunden bis zu einer ganzen Projektwoche gestaltet werden.
Die Projekte wurden bisher von der Volkswagenstiftung der Europäischen Union (EU) und dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) finanziert.


Themen:
Parasiten, Viren, Knochen und Schädel, Unterwasserlärm, Plastik, invasive Arten (Nutria und Bisam)

 


Was ist das Konzept?
Die Aufgaben sind in eine Geschichte eingebettet, sodass die SchülerInnen Teil eines Forschungsteams sind und so die wissenschaftliche Arbeit kennenlernen. Durch eine abschließende Diskussion sollen die SchülerInnen für verantwortliches Handeln der Umwelt gegenüber sensibilisiert werden; gleichzeitig soll ihnen gezeigt werden, wie spannend Forschung ist.


Warum machen wir das?
Die Arbeit und die Projekte des ITAW sollen in die Öffentlichkeit gebracht werden, damit mehr Menschen wissen, woran das Institut arbeitet und warum es so wichtig ist. Es soll Wissen vermittelt und Interesse geweckt werden.


Was ist das ITAW und wer arbeitet an den Forscherkisten?
Das ITAW in Büsum ist ein Außeninstitut der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und beschäftigt sich v.a. mit marinen Säugern (Schweinswale, Kegelrobben, Seehunde usw.) Das Institut wird von
Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert geleitet. An den Forscherkisten arbeiten momentan Robabe Ahmadi, Malik Driver, Dr. Jan Lakemeyer und Lea Poremba.

Ergänzung (KiPo): Die EOa hat die Parasitenkiste im Pilotprojekt ausprobiert. Diese wurde daraufhin verbessert. Ende September ist der NDR für einen Drehtermin zu Gast an der SaM und schaut der Q1a bei der Arbeit mit den Forscherkisten über die Schulter.

Text: Lea Poremba

Fotos: KiPo und Lea Poremba

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Besuch der Kinderfahrschule Albersdorf

Am 4.September konnten die 4. Klassen trotz Corona-Auflagen ihren schon im letzten Jahr geplanten Besuch auf dem Verkehrsübungsplatz im Dithmarsenpark Albersdorf durchführen. Dieser Vormittag sollte unsere Viertklässler auf ihre Radfahrprüfung Ende September vorbereiten. Neben allgemeinen Informationen zum Straßenverkehr und der Sicherheit als Radfahrer konnten die Kinder auch ihre Fertigkeiten beim Radfahren trainieren und somit weiter ausbauen. Nach jeder gefahrenen Runde wurden sie sicherer was das Geben des Handzeichens oder den Schulterblick betraf, aber auch ihre Geschicklichkeit beim Kurvenfahren nahm zu.

Das Team rund um Frank Eckert, der die Kinderfahrschule aufgebaut hat und seitdem ständig weiterentwickelt, hatte an diesem Vormittag auch noch die Busschule dazu eingeladen und Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Albersdorf, die an ihrem Fahrzeug den Kindern die Gefahr durch den „Toten Winkel“ sehr anschaulich vorgestellt haben. Die Viertklässler waren total begeistert von diesem Angebot und haben einen intensiven Vormittag rund um das Thema „Verkehrssicherheit“ erhalten und sind so jetzt bestens auf ihre Radfahrprüfung vorbereitet.

Die Kosten für den Bustransport der beiden Schulklassen nach Albersdorf hat die Bildungskette übernommen, so dass den Eltern keine Kosten entstanden sind. Außerdem hat der ACE (Autoclub Europa) die tollen Warnwesten für die Kinder gesponsert, die nun hoffentlich von den Viertklässlern beim Radfahren auch benutzt werden.

 

Text und Fotos: Andrea Vanselow

Collagen: Claudia Brandt

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Regenschutz für die Grundschüler

Ein trockenes Plätzchen als Wartezone haben nun die Büsumer Grundschüler. Aufgrund der pandemiebedingten Kohortenregelung sowie der Raumnot am Standort Neuer Weg ist es den Schülerinnen und Schülern derzeit nicht gestattet, im Schulgebäude auf den Unterrichtsbeginn zu warten. Viele Kinder kommen jedoch ohne Regenkleidung zur Schule, so dass sie bereits vor der ersten Stunde tropfnass waren. Die Idee, hinreichend Unterstellfläche zu schaffen, entstand auf einem Elternabend. Drei Zelte wurden auf Initiative von Angelo Martens und Martin Endrulat aufgestellt.

Nachdem auch Bürgermeister Hans-Jürgen Lütje für diese Maßnahme sofort seine Unterstützung zugesichert hatte, wurden die Zelte an drei geeigneten Standorten auf dem Schulhof errichtet. Zunächst ist diese Regelung bis zum Einzug in die Container-Schule vorgesehen. Sollte es allerdings zu Vorfällen von Vandalismus nach Schulschluss kommen, müssen die Zelte leider vorzeitig abgebaut werden.

Andrea Vanselow, Leiterin des Grundschulteils der Schule am Meer, dankt dem Bürgermeister sowie den engagierten Eltern Angelo Martens und Martin Endrulat herzlich für die schnelle Umsetzung dieser hilfreichen Maßnahme.

Text und Fotos: Claudia Brandt

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