Liebe Eltern des 5. Jahrgangs,

der Coronatest des Kindes aus dem 5. Jahrgang ist negativ.

Daher dürfen wir die vorsorglich angedachte Maßnahme abbrechen und es findet am Freitag (25.09.2020) regulärer Unterricht in der Schule für den 5. Jahrgang statt.

Viele liebe Grüße

Kurt Siemund

- Schulleiter -

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Dr. Meeno Schrader referiert in Büsum zum Thema „Klimawandel“

Am liebsten wäre er sicherlich mit dem Fahrrad von Kiel an die Westküste geradelt, denn der Dipl.-Meteorologe nimmt es selbst sehr genau mit dem Umweltschutz. Doch ein ungemütliches Wetter und ein voller Terminkalender ließen dies nicht zu. Heike Dorn, erste Vorsitzende des Fördervereins der Schule am Meer (SaM) war es gelungen, den Wetterexperten für den Vortrag „Der Klimawandel und seine Folge“ zu gewinnen. 170 Schüler aus den Klassenstufen 8 bis 11 waren in Begleitung ihrer Lehrer morgens ins Watt’n Hus gekommen, um sich zu diesem wichtigen Thema zu informieren. Am Abend hielt Dr. Schrader denselben Vortrag für die Öffentlichkeit in einem restlos ausverkauften Saal des Watt’n Hus.

Zu Beginn der Veranstaltung für die Schüler gab es Grußworte von Schulleiter Dr. Ulrich Bleckwehl, Bürgermeister Hans-Jürgen Lütje und von Heike Dorn im Namen des Fördervereins. Dr. Bleckwehl verwies auf die zahlreichen Projekte, die bereits von den Klassen der SaM, welche Nationalpark-Schule ist, durchgeführt werden. Außerdem freute er sich, dass diese Veranstaltung sich gut einfüge in die Serie der akademischen Vormittage. Er dankte Heike Dorn für die Organisation und die großzügige finanzielle Unterstützung seitens des Fördervereins. Einen Dank sprach er auch Bürgermeister Lütje für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und Tourismuschef Olaf Raffel und seinem Team für die Unterstützung vor Ort aus.

Bürgermeister Lütje verwies darauf, dass Klimaschutz, Umweltschutz und Naturschutz sehr wichtige Themen seien. Er begrüße die Bewegung „Fridays for Future“. Allerdings betonte er, dass die jungen Leute nicht nur hingehen und Schilder hochhalten sollten. Umweltschutz müsse seiner Meinung nach gelebt werden.

Ein Lob für die Schüler der SaM gab es von Heike Dorn. Auch sie zählte auf, was an der Schule schon alles getan wird, zum Beispiel Müll sammeln am Strand und die Projekte „Schluss mit Plastik“ und „Mut zur Wildnis“.

 

Zu Beginn seines Vortrags erzählte Dr. Meeno Schrader, dass er sein Hobby zum Beruf gemacht habe, denn als Segler hatte er schon immer reges Interesse an Meteorologie. Er berichtete, dass zunehmend weniger Menschen die Existenz des Klimawandels leugnen. Er sieht dies vor allem darin begründet, dass es in den Jahren 2017/18 weltweit Wetterextreme gab. Dazu zähle unter anderem Hurrikan „Ophelia“, der im Oktober 2017 südwestlich von Irland auftrat. Es war der erste Wirbelsturm in Europa. Dass im Februar 2019 selbst in Schleswig-Holstein eine Temperatur von 17,4° C erreicht wurde, entspreche auch nicht der Norm. Sintflutartiger Regen mit Sturzbächen in der Nähe von Hamburg reihen sich seiner Meinung nach wie Teile eines Puzzles ein. Selbst die Medien, die bislang über den Klimawandel im Konjunktiv berichteten, würden aktuell stets den Indikativ verwenden.

Dr. Schrader sprach vom Treibhauseffekt und dem globalen Temperaturanstieg. „Die Atmosphäre hat Fieber“, sagte er. „Und gegen Fieber sollte man etwas tun.“ Seinen Ausführungen zufolge war 2014 weltweit das wärmste Jahr. 2018 war in Deutschlang das wärmste Jahr. Für Deutschland prognostiziert er aufgrund des kontinuierlichen Temperaturanstiegs weniger kalte und kürzere Winterperioden. Schnee in Massen werde es in Schleswig-Holstein kaum noch geben. Auf die Landwirtschaft und die Vegetation haben die Extreme wie Dürre, Jahrhundertfluten oder auch golfballgroße Hagelkörner gravierende Auswirkungen. Ernteausfälle seien vorprogrammiert.

Auch der Meeresspiegelanstieg ist enorm: + 20 cm in den letzten 100 Jahren. Er könnte, wenn nicht genug Maßnahmen ergriffen werden, in den nächsten 100 Jahren um 50 bis sogar 150 cm ansteigen. Eine schwerwiegende Folge dessen sei die Versalzung des Grundwassers. Dies sei ein weltweites Problem für alle Küstenbewohner, wobei Schleswig-Holstein die finanziellen Mittel und das Know-how habe, um etwas für den Küstenschutz zu tun, beispielsweise durch die Erhöhung der Deiche. Viele Küstenorte im Ausland seien dazu nicht in der Lage. Tatsache sei, dass Wasser- und Nahrungsmangel zu Kriegen führen.

Für den Tourismus in Schleswig-Holstein habe der Klimawandel Licht- und Schattenseiten. Einerseits genießen die Feriengäste eine längere und wärmere Saison, was für die Vermieter höhere Einnahmen bedeute. Andererseits werde der Strand dezimiert, gebe es immer mehr Quallen und Algen und werde es zunehmend zu extremen Wetterlagen kommen.

Als Hauptverursacher des Klimawandels sieht er den Menschen. Doch statt sich nur anzupassen, empfiehlt der Wetterexperte, eine deutliche Kehrtwende in allen Bereichen, zum Beispiel in der Energiewirtschaft, im Verkehrswesen, in der Industrie oder auch in der Wirtschaft. Darüber hinaus solle künftig jeder einzelne sein Konsumverhalten ändern. „Nur das ist unsere Chance“, betonte Dr. Schrader. Am Ende seines Vortrags gab er dem Publikum dazu einige Tipps mit auf den Weg: Ökostrom beziehen, öfter Fahrrad statt Auto, Flüge vermeiden, weniger Fleisch essen, regionale Produkte ohne Umverpackungen, Treppe statt Aufzug, kürzer duschen und keine Geräte im Standby-Modus lassen.

Text: Claudia Brandt

Fotos: Claudia Brandt, Heike Dorn

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550 Fairtrade-Bananen gewonnen!

Schule am Meer in Büsum unter allen Teilnehmern des Banana-Fairday ausgelost

Am 28. September 2018 organisierte die Fairtrade-School „Schule am Meer“ in Büsum einen leckeren und zugleich informativen Banana-Fairday. Unter dem Motto „9 von 10 Bananen verkaufen sich unter Wert“ sollten mit einer bundesweiten Aktion Supermärkte aufgefordert werden, ausschließlich fair gehandelte Bananen anzubieten. Zugleich sollten Konsumenten motiviert werden, den fairen Handel zu unterstützen und Bananen mit dem Fairtrade-Siegel zu kaufen. Die Fair-Trade AG der Schule am Meer, die von Britta Baar geleitet wird, hat am Aktionstag Mitschüler auf die Missstände im Anbau und in der Vermarktung von der Banane als Billig-Produkt aufmerksam gemacht, zum Voting aufgerufen und köstliche Snacks und Drinks aus fairen Bananen verköstigt.

Alle Fairtrade-Schulen, die sich am Aktionstag rund um die krumme Frucht beteiligt haben, wanderten in einen Lostopf. Der Bekannte YouTuber Felix von der Laden hat auf seiner Reise in das Anbaugebiet fair gehandelter Bananen in Kolumbien das Gewinnerlos gezogen und somit den Büsumer Schülern einen Gewinn von 550 Bananen beschert. Felix von der Laden ist seit Anfang 2018 Botschafter der Fairtrade-Idee. In diesem Jahr reist er gemeinsam mit Fairtrade in die Länder, aus denen Fairtrade-Produkte kommen. Hier ist das Video von der Auslosung (ab Minute 13.30 Ziehung): Fairtrade-School SaM gewinnt! Am 14. November 2018 kam die große Fairtrade-Bananen-Lieferung samt Autogrammkarten von Felix von der Laden an. „Es ist cool, dass wir gewonnen haben“, meint Lena Voss aus der 6c, und ihre Mitschülerin Lily Faber ergänzt: „Die Leute werden feststellen, dass Fairtrade-Bananen einfach besser schmecken als andere.“

Ihre älteren Mitschülerinnen Mette Munk Mewe (Q1b) und Leonie Johannsen (EOa) fügen hinzu: „Wir finden es toll, unseren Mitschülern zu zeigen, dass man Bananen wertschätzen sollte.“ Die AG-Mitglieder sind sich einig, dass mit dem Banana-Fairday an der eigenen Schule einige Menschen mehr vom fairen Handel überzeugt wurden.

„Durch den Banana-Fairday wissen nun noch mehr Menschen, warum es sooo wichtig ist, faire Bananen zu erwerben“, sind sich Jannis Meister, Lasse Wensien und Philipp Doormann aus der 9c sicher. Luna Döring und Nicki Scholz (beide 6c) haben sich ebenfalls gerne am Aktionstag beteiligt, um nach eigenen Aussagen mehr Leute zu motivieren, Fairtrade-Bananen zu kaufen.

Es war eine gelungene Aktion! Herzlichen Dank an den Bananen-Sponsor Lidl und Fairtrade-Deutschland!

 

Text und Fotos: Claudia Brandt

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Banana Fairday 2018

Die Fairtrade AG der Schule am Meer hat sich an der bundesweiten Abschluss-Aktion der Fairen Woche beteiligt. Unter dem Motto „9 von 10 Bananen verkaufen sich unter Wert“ wurde zum Banana Fairday aufgerufen. Mit dieser Aktion soll auf die negativen Folgen der Billigpreise für Bananen aufmerksam gemacht werden, dazu zählen unter anderem der Einsatz hochgiftiger und gesundheitsschädigender Pestizide zur Ertragssteigerung sowie schlechte Löhne für die Arbeiter auf den Plantagen.

Zehn Schüler und die AG-Leiterin Britta Baar haben am Aktionstag für die sechsten und siebten Klassen einige Aktivitäten vorbereitet: Filme zum Thema „Banane als Billigware“, eine Bananenrallye, Verkostung von selbstgemachten Bananenmuffins und KiBa sowie ein Online-Voting. Bei der Abstimmung sollen die Teilnehmenden darüber entscheiden, welcher Supermarkt sein Bananenangebot zu 100% auf Fairtrade-Bananen umstellen und damit dem vorbildlichen Beispiel von Lidl folgen sollte.

Text und Fotos: Claudia Brandt

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Die neue SV für das Schuljahr 2019/ 2020

 

Die neue SV

 

Unterstufensprecher: Pelle Mittmann, 6bG

Unterstufensprechervertreter: Noah Pflügl, 6bG

Mittelstufensprecher: Felix Mund, 8c

Mittelstufensprechervertreterin: Rike-Lotte Bröcker, 7bG

Oberstufensprecherin: Mette Matina Munk Mewe, Q2b

Oberstufensprechervertreterin: Rija Matthiessen, EOa

Protokollführerin: Ronja Ehlers, Q2b

Vertreterin: Mette Matina Munk Mewe, Q2b

Kassenwart: Patrick Wilcken, 9c

Organisationsteam: Yasin Alver, Carlotta Dorn, Marco Wiegand und Theda Witt (alle Q2b)

Schülersprecherteam: Leif Bahnsen, 9c, und Lena Zabel, Q1a

Verbindungslehrerin: Frau Giewat

Verbindungslehrer: Herr Klingele

 

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Wattwoche der dritten Klassen vom 10.7.2017 bis zum 14.7.2017

Vom 10.7.2017 bis zum 14.7.2017 fand die diesjährige Wattwoche der Grundschule statt. Die beiden dritten Klassen begannen die Woche mit einem Ausflug zum ITAW, einer Außenstelle der tiermedizinischen Hochschule Hannover. Wir durften einen Vormittag lang den Forschern über die Schulter schauen und erleben, wie vielfältig und interessant deren Arbeit ist. Um uns einen Einblick zu geben, bereiteten die Mitarbeiter sieben Stationen vor, die die Kinder in Kleingruppen durchlaufen durften. Eine Station beschäftigte sich mit dem Thema Robben. Am PC wurde anhand einer Präsentation der Unterschied zwischen Seehund und Kegelrobbe erklärt. Außerdem lernten die Kinder noch viele weitere Robbenarten kennen. Die Station, bei der es um das Thema Wale ging, veranschaulichte, wie ein Bartenwal Nahrung aufnimmt und warum die Wale im kalten Wasser nicht frieren. Die Fettschicht der Wale wurde durch einen Butterhandschuh simuliert und die Kinder konnten mit ihren Händen im eiskalten Wasser selbst den Unterschied spüren. Die Akustikstation zeigte uns, dass Schweinswale beim Fischfang auf ihr Gehör angewiesen sind und welche Frequenzen sie besonders gut wahrnehmen können. Durch laute Geräusche im Meer wird der Schweinswal nachweislich gestört und ist zeitweise orientierungslos. Eine Präsentation über Meeresmüll verdeutlichte die Gefahren und Folgen der Umweltverschmutzung für die Tiere. Sogar ein Plastikautoteil, das in einem Wal gefunden wurde, konnten die Kinder anfassen. Sie waren beeindruckt und zugleich schockiert. Diese Station hinterlässt bestimmt einen bleibenden Eindruck und öffnet ihnen die Augen, wie wichtig Umweltschutz ist. Zwei weitere Mitarbeiter erzählten etwas über die verschiedenen Muster auf den Schwanzflossen der Wale. Je nach Aussehen bekamen diese ihren passenden Namen. Die Kinder schauten von einem Turm durch ein Fernglas Bilder der Flossen an. Aufgabe war es, die doppelte Flosse zu finden. Ein Raum war mit Mikroskopen ausgestattet und die Kinder durften Plankton anschauen. Ebenfalls gab es noch eine Station, die zeigte, wie Tiere durch das Anbringen von Sendern beobachtet und erforscht werden können. Ein Beispiel war der Seehund. Die Mitarbeiter erklärten uns, wie die Geräte funktionieren und die Kinder suchten sogar selber ein verstecktes Halsband mit Sender, das allerdings zum Beobachten von Füchsen benutzt wird. Für Robben gibt es Geräte, die automatisch Informationen an ein Handy versenden. Auch die Station im Labor zur Altersbestimmung der Meerestiere faszinierte die Kinder. Die Zeit verging viel zu schnell und die beiden dritten Klassen verbrachten einen interessanten, handlungsorientierten und abwechslungsreichen Vormittag.
Am Dienstag folgte der nächste Höhepunkt der Wattwoche: der Ausflug zur Seehundstation. Dank der Mithilfe der Eltern konnten wir mit Fahrgemeinschaften nach Friedrichskoog fahren. Dort angekommen, durften die Kinder die Seehundstation zunächst alleine erkunden. Dann schauten wir uns die Fütterung der Seehunde an. Uns wurde erzählt, dass diese auch jeden Tag zur medizinischen Kontrolle genutzt wird. Die Seehunde sind zum Beispiel darauf trainiert, bestimmte Symbole zu erkennen und somit ihren Platz zu finden, sich auf den Rücken zu legen, oder sich ins kleine Becken schicken zu lassen. Dies erleichtert den Gesundheitscheck und im Krankheitsfall die Gabe von Medikamenten oder das Separieren von einzelnen Tieren. Nun durften die Schüler noch in Kleingruppen mit einem von Frau Ruhtz und Frau Matzen vorbereiteten Rallyebogen gezielt die Station erkunden. Die Kinder waren motiviert und interessiert und haben sich das spendierte Eis zum Abschluss wirklich verdient.
Die nächsten drei Tage wurde in der Schule das Thema Seehund weiter bearbeitet. So erzählte am Mittwoch zum Beispiel die Seehundjägerin Frau Dr. Hasselmeier von ihrer Arbeit. Zunächst erklärte sie die Aufgaben des zunächst negativ besetzten Begriffes des Seehundjägers und vertiefte das zuvor gesammelte Vorwissen der Klassen über Seehunde, andere Robben und Meeressäuger. Sie brachte Felle, Zähne und Fotos als Anschauungsmaterial mit. Die Kinder lauschten interessiert ihren Informationen und beteiligten sich eifrig mit ihrem Vorwissen am Unterrichtsgespräch. Außerdem bearbeiteten wir an diesem Tag noch ein Quiz der Hamsterkiste am PC. Der vierte Tag der Wattwoche bestand aus einer Kleingruppenarbeit zu verschiedenen Unterthemen zum Seehund. Jede Kleingruppe gestaltete ein Plakat zu ihrem Thema und stellte es am nächsten Tag den zweiten Klassen vor. Diese abwechslungsreiche und informative Woche werden die Kinder bestimmt in guter Erinnerung behalten. Ein großes Dankeschön geht an Frau Siebert und ihr Team vom ITAW und an Frau Dr. Hasselmeier, die mit viel Engagement dazu beigetragen haben.

 

Text und Bild: Andrea Ruhtz

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